Projekte


Wandernder Ort 2011
Künstlerische Transformation als kollektive Praxis - ein partizipatorisches Videoprojekt
Margit Schild, Elvira Hufschmid und Antje Havemann
Kamera: Jan-Malte Enning
www.wandernder-ort.de

BewohnerInnen des Münsterlandes übernehmen die Regie für eine vier- bis fünfminütige Episode über ihren Lebensort. Im Wechsel der subjektiven Erzählperspektiven von einer Sequenz zur anderen entspinnt sich die filmische Dramaturgie. Charaktere, Dialoge, Motivwahl unterliegen einerseits einer Fortführung durch den nachfolgenden Teilnehmer, andererseits werden sie aber immer wieder durch den neuen Blick verfremdet oder verändert. Ein entscheidendes Moment dieses Prozesses bildet die Anknüpfung an die vorhergehende Sequenz: Die jeweils nachfolgenden Protagonisten haben den darin gesehenen Handlungsverlauf fortzuführen, bevor sie „ablenken“ und die eigene Episode darstellen. Damit wird ein Durchwandern von filmischen Räumen erzeugt, die mit dem Durchwandern des Münsterlandes einhergehen.

Film anschauen

gefördert vom Land Nordrhein Westfalen und der LWL Kulturstiftung Westfalen-Lippe
Projektpartner: Galerie Münsterland, DA Kloster Kunsthaus Gravenhorst
Filmwerkstatt Münster


Wandernder Ort
„Was ist das Münsterland?“ fragen Antje Havemann, Elvira Hufschmid und Margit Schild in ihrem Videoprojekt „Wandernder Ort.“ Die Bewohnerinnen und Bewohner der Region Steinfurt finden ihre ganz eigenen Antworten auf diese Frage, indem sie in einem gemeinsamen Kunst-Spiel nach dem Vorbild „Stille Post“ Videosequenzen anfertigen und diese an eine andere Person weitergeben. Projektstipendium 2009 DA-Kunsthaus Gravenhorst


„Mind the Park“
Stadtverwaltung, Grünflächenplanung, Kunstvorfälle

Ein prozessuales Kunstprojekt von

Anna Grunemann __/* Andrea v. Lüdinghausen __/* Christiane Oppermann __/* Margit Schild __/* An Seebach __/*

Projektzeitraum: März - Juli 2009 / Ausstellung: 6.6. - 5.7.2009

Städtische Galerie Kubus, Hannover / Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Hannover

Videoausschnitt „keeping mum“ von Margit Schild unter „Fokus“

Katalog:
Mind The Park. Planungsräume - Nutzersichten - Kunstvorfällle. Hg: Thomas Kaestle, Berlin/ Hannover, 2009
Mit Beiträgen von: Esther Beutz, Steffen G. Fleischhauer, Ulrich Freitag, Gerd Garnatz, Walter Grasskamp, Boris Groys, Katja Heinecke, Thomas Kaestle, Andreas Kohm, Christa Müller, Bettina Oppermann, Hille v. Seggern, Kathrin Wildner, Georg Winter - Katalog bestellen

Das Projekt wird im Rahmen der Gartenregion Hannover 2009 realisiert und gefördert von der Stiftung Kulturregion Hannover, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Stiftung Kunstfonds und von der Landeshauptstadt Hannover.

www.mindthepark.de


trans.ver 68
Printdokumentation und DVD jetzt erhältlich.

40 Jahre nach ´68 initiieren die Künstlerinnen Julia von Hasselbach, Elvira Hufschmid, Margit Schild ein generationenübergreifendes und interdisziplinäres Kunstprojekt, das die Auswirkungen dieser politisch bewegten Zeit auf nachfolgende KünstlerInnengenerationen aufzeigen soll. Im Verfahren der künstlerischen Transformation und dialogischen Reaktion nach dem Prinzip der Stillen Post wurden fünf Ausgangswerke von KünstlerInnen aus ´68 späteren Künstlergenerationen zur Umwandlung überlassen. Das Projekt wurde im Zusammenarbeit  der Universität der Künste Berlin und  Kunsthochschule Weissensee, des ASV KH Weissensee und der ver.di Bundesverwaltung Berlin durchgeführt. 

Teilnehmende der ersten Generation waren Valie EXPORT (Performance), Sarah Haffner (Malerei), Wolfgang Hufschmidt (Komposition), Helke Sander (Film) und Klaus Staeck (Fotografie).  Als weitere KünstlerInnen nahmen teil:  bankleer, Monika Lilleike, Katharina Mouratidi, Katharina Karrenberg sowie Helmut Oehring/Torsten Ottersberg. Neben Studierenden der Kunsthochschule Weissensee sind u.a. Anja Bodanowitz, Nina Peter, Julia Rosshardt und Jana Rehbein aus der Universität der Künste an der Ausstellung in der Galerie Art.iS – Kunst im Spreeport der ver.di Bundesverwaltung Berlin beteiligt.

Trans.ver 68. Herausgegeben von Julia von Hasselbach, Elvira Hufschmid, Margit Schild. Printdokumentation und DVD. Layout: Johanna Rudat, DVD: Simon Meier. Verlag Universität der Künste, Berlin 2008. ISBN 978-3-89462-164-3, Preis 6.80 Euro. In der Universität der Künste und über den Buchhandel zu beziehen.


„Stille Post! 11 Disziplinen, 22 Wochen, 33 Transformationen.
Ein interdisziplinäres Kunstprojekt“:
11 Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Bereichen haben sich auf ein
22 Wochen andauerndes Spiel der dialogischen Reaktion eingelassen.
33 Arbeiten sind das Ergebnis dieses Kommunikationsprozesses, das im Zeitraum
vom 17. bis 25. Juni 2006 in der „Neuen Galerie“ der Karl-Hofer-Gesellschaft in Berlin ausgestellt wurde.

Die Regeln des Kinderspiels übersetzte die Gruppe in einen künstlerischen Arbeitsprozess, indem die Beteiligten ihre Werke den Mitspielerinnen zur Transformation übergeben haben.

Das Projekt „Stille Post“ ist Trägerin des interdisziplinären Kunstpreises der UdK Berlin:
„Karl-Hofer-Preis“ 2006; Thema: „Resonanzen des Suchens“. Mehr Infos hier

Mehr Infos: www.stillepost.tk
Katalog bestellen, Einleitung und Inhalt des Katalogs: (PDF, 48 KB)
Artikel von Margit Schild: Gruppe, Spiel und Regel. Stille Post – zur Nachahmung empfohlen.
(PDF, 104 KB)


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